Ein Konzept für geöffnete Kirchen

Kirchenräume zu öffnen ist ein lohnendes Projekt, dem ein Konzept zugrunde liegen sollte. Um Erfolg zu haben kann sich eine Gemeinde an folgenden Schritten orientieren und die Fragen beraten:

 

1. Warum wollen wir die Kirche öffnen? Was möchten wir damit erreichen?

 

2. Was finden wir vor? Welche baulichen und kunsthistorischen Besonderheiten und Schätze, welchen Mitarbeiterstab, welche Traditionen der Öffnung bzw. der Schließung?

 

3. Entscheiden wir uns für eine Öffnung der Kirche mit oder ohne Kirchenaufsicht? Wie bekommen wir ggf. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Aufsicht führen? Oder: Wer kann die Tür morgens aufschließen und abends abschließen?

 

4. Welche zeitlichen Varianten der Öffnung kommen in Frage? Bei Bedarf (Schlüssel kann im Gemeindebüro abgeholt werden), zu speziellen Anlässen oder regelmäßige Öffnung zu bestimmten Zeiten?

 

5. Wie gestalten wir die geöffnete Kirche? Welches Angebot finden die Menschen im Kirchenraum vor? Was können sie selbst im Kirchenraum tun?

 

6. Wer kann für das Projekt verantwortlich zeichnen? Wer meldet unsere Kirche an bei den landeskirchlichen Projektstellen (Kontakt)?

 

7. Wie machen wir das Projekt „Geöffnete Kirche“ in der Öffentlichkeit bekannt? Welches markante Anfangsdatum setzen wir (Gottesdienst zum Thema mit Start der Aktion etc.)? Wie erfahren die Menschen auf der Straße, dass die Kirche jetzt offen ist (z. B. über Pressearbeit oder Handzettel vor der Kirche)?

 

8. Welchen Erprobungszeitraum wählen wir? Nach welcher Etappe wollen wir unsere Erfahrungen auswerten, um unser Projekt weiterzuentwickeln?