Angebote in geöffneten Kirchen

Foto: Gunther Seibold

Menschen suchen in offenen Kirchen eine besondere Atmosphäre. Sie kommen mit Anliegen und sie möchten etwas zurücklassen. Zum Angebot einer offenen Kirche gehören: eine aufgeschlagene Bibel, ein Ort für Anliegen, Bitten und Gebete, eine besinnliche Atmosphäre. Wort Gottes und Worte an Gott Die aufgeschlagene Bibel liegt im Zentrum des evangelischen Gottesdienstraumes. In der geöffneten Kirche kann man sie lesen oder ein Handexemplar mit in die Bank nehmen. Ein aufgeschlagenes Losungsbuch mit dem aktuellen Losungstext kann signalisieren, dass die Kirche bewusst für heute geöffnet worden ist. Die Gemeinde gibt einen deutlichen Hinweis auf das Zentrum ihres Glaubens und die Bedeutung der Bibel für Christinnen und Christen heute.

 

Einladung zum Gebet und Kerzen

 

Vielen Menschen ist es heute fremd geworden, miteinander oder allein zu beten. Das Anzünden einer Kerze ist eine Form des Betens, für die sie sich öffnen können. Nicht selten ist sie der entscheidende Grund, eine Kirche aufzusuchen. Allerdings ist zu überlegen, an welcher Stelle im Kirchenraum das Anzünden von Kerzen ermöglicht werden kann. Der Ort, an dem diese brennen, sollte würdig und passend gestaltet sein.

 

Anliegen und Bitten

 

An einem geeigneten Ort kann ein Buch ausgelegt werden mit einem Hinweis wie: „In diesem Buch können Sie aufschreiben, was Ihnen am Herzen liegt.“ Dieses Buch kann auf einem erhöhten Tisch oder Stehpult liegen. Der Ort sollte sichtbar und trotzdem etwas geschützt sein. Die Anliegen sollten in einer Gebetsgruppe oder im Gottesdienst aufgenommen werden.

 

Angebote zum Mitnehmen

 

In der Nähe des Ausganges oder an einer anderen gut erreichbaren Stelle können Gebete, Segenssprüche oder Bibelstellen zum Mitnehmen ausgelegt werden. Informationen zur Kirche können helfen, die Eindrücke zu bewahren. Die Gemeinde lädt durch den Gemeindebrief oder Informationsblätter zur Teilnahme ein.